Digitale Zivilisationskrankheiten

Folgender Fall:

Ich fahre vorhin mit meinem Mountainbike auf einem schmalen Weg, der für Fussgänger und Velos freigegeben ist. Vor mir läuft, in etwa 50 Metern Entfernung, ein Fussgänger und telefoniert an seinem Handy. Da er ziemlich in der Mitte geht, erkenne ich, dass ich nicht an ihm vorbeikommen werde, und stelle mich darauf ein, so lange in Schrittgeschwindigkeit hinter ihm herzuschleichen, bis der Weg wieder breit genug zum Überholen wird.

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Agile Weihnachten oder: Scrum light geht zur Not auch

Tja, lange nix geschrieben hier. Aber was soll ich sagen, ich hab die ganze Zeit Candy Crush Saga gespielt.

Naja, und dann habe ich auch noch am Adventskalender der SBB gesessen. Den gibt es in einer Mobile-Variante, für klassische Desktop-PC und natürlich jeweils viersprachig, wie es sich in der Schweiz gehört. Und vergessen wir bitte auch nicht die tollen Teaser-Bilder, so wie eines hier rechts zu sehen ist.

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Toi toi toi, Hals- und Medienbruch

Wenn du mir auf den sozialen Medien folgst, dann weisst du wahrscheinlich, dass ich vor kurzem in Paris war. Denn endlich habe ich einen Weg gefunden, um die Mobilitäts-App Urban Pulse zu testen. Aber dazu in einem späteren Beitrag mehr – ich bin noch so geplättet von den positiven Eindrücken, ich muss das erstmal verarbeiten.

Heute geht es um ein kurzes Erlebnis in einer McDonald’s-Filiale in Paris-Montmartre. Dort war ich während meines gesamten Aufenthaltes zwei- oder dreimal zu Gast. Du denkst jetzt wahrscheinlich: „Ha, dem Typ ihr Französisch ist wahrscheinlich so schlecht, dass ihm froh war, konnte er zum Bestellen gewohnte englische Produktnamen wie Burger oder Chicken McNuggets verwenden!“

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Gin am Sonntag. Mit Joe.

Der heutige Sonntag war total verregnet und daher drängte sich die Idee eines Museumsbesuchs nahezu auf, so wie es sonst nur Zeugen Jehovas an der Wohnungstür tun. Also ergriff ich die Gelegenheit und besuchte endlich die Ausstellung „Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger“ im Bernischen Historischen Museum hier in – du errätst es sicher – Bern.

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„Soziale“ Medien?

Vor ein paar Tagen durfte ich mit dem grossartigen Wisi durch Kantone der Innerschweiz unterwegs sein. Offiziell als „Tour de Bière“ getarnt, erklärte er mir viel über Politik, land- und gesellschaftliche Strukturen der Schweiz.

In einer Kneipe aka. Beiz in der Region Toggenburg kamen wir dann auf den Begriff „Soziale Medien“ zu sprechen. Dies wird oft als Übersetzung für „Social Media“ verwendet. Seit jeher drängt sich mir jedoch der Eindruck auf, dass das ein sogenannter „False Friend“ ist, also eine Übersetzung, die zwar richtig klingt, den eigentlichen Sinn aber entstellt (eine Liste „beliebter“ falscher Freunde findet sich auf Wikipedia).
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Ausprobiering urbanpulse.fr

Die Sonne scheint, und ich mit zwei schönen Frauen im Arm auf dem Weg nach Paris …

… so hätte diese Geschichte eigentlich beginnen sollen. Stattdessen regnet es in Strömen (und auch hier im Abfahrtsort Bern) und ich bin mit Shibby und Mme Ptitcouteau unterwegs. Naja, vielleicht wird ja wenigstens das Wetter in Paris besser.

Dann werde ich dort innert wenigen Stunden auch meine ersten Erfahrungen mit der Mobilitäts-App von urbanpulse.fr machen können. Also, vorausgesetzt, ich brauche keine in Frankreich ausgestellte Kreditkarte, um die App aus Googles Play Store herunterladen zu können.
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