Uf Bärndütsch go ichoufe.

Libs Mami,

hüt am Morge bin i am Schautr vo d SBB gsi u ha es Ticket wöue löse, dass i uf Berlin cha fahre. I ha no kei gueti Formliirig gfunge für z säge, dass ma mit mir cha Mundart schnurre. S tönt dä immer wie wenn i wot säge: „Loset itz, öies Hochdütsch is so grusig, bitte höret uuf u wechslet i öie Heimatdialekt – Tamisiech!“

Hüt am Morge die Frou, wo mi het berate, het so Mühe gha mit däm Hochdütsch, dass sie bim Rede immer e hochrote Kopf het bcho. I het sie gärn erlöst u gseit: „Hey, loset, ihr chöiit ruhig Dialekt schnurre.“ Aber wie gseit, s tönt de immer s chli anmassend.

U denn heissts wieder, mir Dütsche sid überheblich. S Tüfuskreis.

P.S.: Libs Mami, trotzdem hani hüt ds erschti Mau n Ichouf komplett uf Bärndütsch düregführt. U trotzdem das bcho, was ig hänt wöue besteue.

P.P.S.: Libs Mami, du weisst ja ou, s Bärndütsch is huerelangsam zum Spräche. Steu dir mou vor, ig het d Vortrag geschter über Scrum uf Bärndütsch ghaute. Ig het statt 25 Minuten mou mindschtens ä Stung gbrucht.

Scrum@SBB

Ursprünglich wollte ich heute etwas über digitalen Bezahlcontent im Internet schreiben. Aber dann ist mir dieser lustige Scrum-Crashkurs dazwischen gekommen, den ich heute vor meiner versammelten Abteilungsmannschaft halten durfte.

Der Auftrag dazu kam recht spontan, so dass ich gestern noch ein paar Seile kaufen und heute Morgen aus festem, blickdichtem grünen Stoff Augenbinden schneidern musste. Ja, richtig gelesen: Augenbinden. Das sind halt die Standardzutaten, wenn man Scrum vermitteln will. Andere nehmen Tennisbälle und einen Plasteeimer; ich bevorzuge diese Methode.

Leider war ich so clever, die tollen grünen Augenbinden zu Hause liegenzulassen (zum Glück nicht die Seile), so dass ich an der Arbeit nochmal neue Augenbinden fertigen musste:

Der Blogger bei seiner täglichen Schneiderarbeit.

Der Blogger bei seiner täglichen Schneiderarbeit.

Da in meiner Abteilung einige Kolleginnen und Kollegen bereits zertifizierte ScrumMaster sind, habe ich 5 von diesen als Freiwillige für eine spannende – und lustige – Praxisdemo erwählt. Herausgekommen in ihrem 1. Sprint ist dies hier:

Selbst wenn du es sehen könntest, würdest du es nicht erkennen.

Was ist das denn bitte???

Wenn du irgendeine Ahnung hast, was das sein soll, hinterlasse mir die Antwort hier als Kommentar oder drüben bei Facebook.

Mein neues Velo von Essential Bikes und Dealini

„Was, wie, Werbung? Jetzt schon? Das ist doch erst dein 3. Post hier!“

Genau das höre ich dich schon sagen. Aber schliesslich will ich mir dieses Fixie-Bike erspielen. Also registriere dich gefälligst mit diesem Link für die Teilnahme bei Dealini:

http://spiel.dealini.ch/welcome?code=VlHuNY0

Für jeden neuen Spieler, der sich via diesem Link registriert und seinen Account anschliessend per Facebook oder SMS verifiziert, erhalte ich weitere Kärtchen zum Spielen, Tauschen, Schnäppchenjagen. Und komme dank dir meinem günstigen Essix-Style-Bike etwas näher.

Ich würde Dealini aber nicht promoten, wenn ich nicht toll fände, wie dieses Schweizer Startup die ganze, etwas fade Rabattdeal-Idee durch ein gelungenes Gamification-Modell auch für D*Deal-Muffel wie mich interessant macht.

Habe ich schon den Registrierungslink erwähnt?

http://spiel.dealini.ch/welcome?code=VlHuNY0

Hackathon @ SBBdigital Coworking Space Zürich

Liebe  Mutti,

ich weiss, du hast gar kein Internet. Aber vielleicht kommt mein Sohn – dein Enkel – eines Tages mal mit seinem Surface bei dir vorbei, schaltet in seinem Android-Handy das Tethering an und ruft diese Seite auf, um sie dir zu zeigen. Wenn du nett bist, dein Augenlicht aber nicht mehr so gut, liest er sie dir vielleicht sogar vor. Ist sowieso besser, denn dann musst du seinen Tablet-PC nicht selber in die Hand nehmen – du bist ja so ungeschickt geworden.

Du weisst nicht, was ein Tablet-PC ist? Hach Mutti, wo warst du bloss die letzten 10 Jahre? Offenbar nicht in unserer Zivilisation. Oder du hast die ganze Zeit ferngesehen. RTL wahrscheinlich.

Mutti, ich sitze hier übrigens grad in Zürich, in einem loftartigen Büro, zwischen lauter jungen Menschen, die gerne mit dem Computer programmieren und sowas. Sie sind eigentlich ganz nett, obwohl du bestimmt sagen würdest: „Die sollen lieber alle arbeiten gehen!“ Tun sie ja, Mutti. Teilweise sind sie ihre eigenen Arbeitgeber.

Hach Mutti, wenn du mich sehen könntest! Ich sehe so gut aus. In meinem rosa Ballkleid mit den hochhackigen Schuhen – ach nein, das war ja Vater.

Jedenfalls, diese ganzen jungen Leute, weisst du, die haben ganz schön Ahnung vom Internet. Und das Gute ist: Mein Arbeitgeber sagt ja immer, ich soll im Jahr 12 sogenannte „Kundencalls“ abarbeiten. Da können irgendwelche Leute über die SBB meckern oder Fragen dazu stellen und ich versuche, ihnen zu helfen.

Konnte ich hier heute schon dreimal, weil einer dieser jungen Leute drei Probleme mit der App „SBB Mobile“ hatte. Ich konnte ihm ein paar gute Tricks zeigen und nun ist er glücklich und kann die App viel besser benutzen.

Ach Mutti, ich vergesse immer – du weisst ja auch nicht, was eine App ist!

Schlaf einfach weiter.

Ein grosser Schritt für mich, aber ein kleiner Schritt für die Menschheit.

Endlich wieder ein Blog. Ich weiss noch nicht, was mein Kernthema hier sein wird, aber sicher werdet ihr mich lieben.

Das hier war der Standard-Ersteintrag, den WordPress nach ihrer Installation quasi „selber“ erstellt. Den Text davon habe ich gelöscht (und durch das ersetzt, was du gerade liest), aber den Eintrag selber wollte ich behalten. Warum? Weil ich hier meinen ersten Kommentar geerntet habe – noch bevor überhaupt Content da war. Danke an den @Entertrainer.