„Soziale“ Medien?

Vor ein paar Tagen durfte ich mit dem grossartigen Wisi durch Kantone der Innerschweiz unterwegs sein. Offiziell als „Tour de Bière“ getarnt, erklärte er mir viel über Politik, land- und gesellschaftliche Strukturen der Schweiz.

In einer Kneipe aka. Beiz in der Region Toggenburg kamen wir dann auf den Begriff „Soziale Medien“ zu sprechen. Dies wird oft als Übersetzung für „Social Media“ verwendet. Seit jeher drängt sich mir jedoch der Eindruck auf, dass das ein sogenannter „False Friend“ ist, also eine Übersetzung, die zwar richtig klingt, den eigentlichen Sinn aber entstellt (eine Liste „beliebter“ falscher Freunde findet sich auf Wikipedia).

Ich meine, „Soziale Medien“, was soll das heissen? Wie sozial können Medien sein? Spenden die zu Weihnachten für hungernde Kinder in Afrika, oder gehen sie in Altersheime und beschäftigen sich mit den alten Leuten? Holen sie rumänische Strassenkinder aus dem Elend? Kümmern sie sich um arbeitslos gewordene F.D.P.-Politiker oder spenden sie für nicht-pompös lebende Bischöfe wie den unaussprechlichen Franz-Peter Tebartz-van Elst (wann werde ich mir diesen Namen endlich auswendig merken können)?

Wohl eher nicht. Also ist „Soziale Medien“ vielleicht gemeint im Sinn von „verbindende Medien“? Dann ist der Begriff aber eine ziemliche Tautologie. Medien verbinden immer, denn das ist ihr Zweck. Es gibt immer einen Sender und – hoffentlich – mindestens einen Empfänger. (Wenn es den Empfänger nicht gibt, dann nennt man das übrigens „StudiVZ“.)

Vielleicht existieren noch deutlich bessere Interpretationen des Begriffs „Soziale Medien“. Aber ich bin gerade – ehrlich gesagt – ein bisschen faul, zu diesem Thema weiter zu recherchieren (es ist Sonntag und gutes Wetter; ich will also raus). Daher schliesse ich an dieser Stelle mit dem vorschnellen Urteil, dass „Soziale Medien“ genau so eine leere Worthülse ist wie „Multimedia“ und überlasse es dir, mich trollend eines Besseren zu belehren. Meinetwegen auch auf den Sozialen Medien: Facebook, Twitter, Google+ oder etwa Pinterest?

28 Responses

  1. El cliente del C6 es el que busca un estilo distinto al de la clásica berlina de representación, como el A6, serie 5 clase E, y los clientes de éstos últimos raramente contemplarán la opción de adquirir un C6. Lo mas complejo del coche es la suspension, que aclaro, es diferente de la del C5. El C5 monta la III+, mientras que el C6 monta la III+ pilotada, con 32 leyes de suspension que se adaptan al instate al terreno y a tu estilo de conduccion. Ahora bien, como dije de las arriesgadas y fracasadas apuestas de Renault en la gama alta, este coche es una maravilla para lo que la gente busca.

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